Geschichte der bibag...
 
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2008 2009 2010
 
 
  Gründung bibag in Biglen
 
Am 1. Februar 1995 Inbetriebnahme bibag. Ermöglicht wurde die Eröffnung durch die Trägerschaft des Kaufmännischen Verbandes Bern.
 
Nach dem Aufbau der Firma zu einer funktionierenden Einheit wurde die bibag als "Aktiengesellschaft" am 5. Juli 1995 formell gegründet.
 
Fazit nach dem ersten Jahr: Von den 28 KursteilnehmerInnen haben nur vier keine Stelle gefunden.
 
 
 

Ein Jahr der Veränderung
   
 Auf den 1. November 1996 kommt es zu einem Leitungswechsel.

Kurz vor Weihnachten zieht die bibag von Biglen nach Bümpliz. Damit erhofft sie sich eine bessere Verankerung im Bewusstsein der Öffentlichkeit.

Der härter werdende Arbeitsmarkt wirkt sich auf die Statistik aus. Von den AbsolventInnen der bibag finden nur noch 50 % eine Stelle.

 
 
 

Im Zeichen der Konsolidierung
 
Das ganze Jahr über werden grosse Anstrengungen unternommen, um die kaufmännischen Betriebsabläufe zu strukturieren und zu dokumentieren.

Im Herbst lösen berufliche Neuorientierungen der bisherigen Coleitung eine Veränderung in der Führung der bibag aus: Neu wird die bibag von einem Dreierteam geleitet.

In diesem Jahr verlassen 33 Personen die bibag, wovon 19 in Richtung einer Anstellung (57 %).

 
 
 

Zahl der Kursteilnehmenden ging zurück
 
Anfangs des zweiten Quartals setzt ein unerklärbarer starker Rückgang bei der Belegung der Büropraktikumsplätze ein. Erst gegen Ende des dritten Quartals kann dieser Trend gebrochen werden.

Im Leitungsteam kommt es zu einem Wechsel.

Von den 30 im Laufe des Jahres 1998 ausgetretenen Personen finden deren 10 eine Stelle (33 %).

 
 
 

Internationale Übungsfirmenmesse in Nürnberg
 
Im Herbst nimmt das bibag-Team erstmals an einer internationalen Übungsfirmenmesse in Nürnberg teil. Alle TeilnehmerInnen machen dabei interessante und eindrückliche Erfahrungen im Messe- und Verkaufsbereich.

In diesem Jahr verlassen 19 von 31 Personen die bibag, um eine neue Stelle anzutreten (61 %).

 
 
 

Fünfjähriges Jubiläum!
 
Am 1. Februar 2000 feiert die bibag zusammen mit zahlreichen Gästen ihr fünfjähriges Jubiläum.

Trotz der abnehmenden Arbeitslosenzahl ist die Nachfrage nach Kursplätzen ungebrochen gross.

Erstmalige Teilnahme an einer schweizerischen Übungsfirmenmesse in Morschach.

Kursaustritte: 36 davon 5 Kursabbrüche, Stellenantritte 16 von 31 (52 %)

 
 
 

Abbau der Übungsfirmen
 
Auf Ende Jahr werden zwei Übungsfirmen im Kanton Bern geschlossen (Biel und Thun). Anstelle der 50 werden neu nur noch 26 Jahresplätze angeboten.

Die bibag bleibt bestehen, reduziert ihr Angebot um einen Platz von 14 auf 13 Jahresarbeitsplätze.

Kursaustritte: 33 davon 4 Kursabbrüche, Stellenantritte 21 von 29 (72 %)

 
 
 

Klima am Arbeitsmarkt wird schwieriger
 
Die Nachfrage nach Büropraktikumsplätzen nimmt rasch zu. Die bibag stockt ihr Angebot auf 15 Jahresarbeitsplätze auf und stösst an ihre räumlichen Grenzen.

Das rauhere Klima am Arbeitsmarkt wird an der ständig wachsenden Warteliste deutlich und immer weniger KursteilnehmerInnen finden eine Arbeitsstelle.

Kursaustritte: 34 davon 3 Kursabbrüche, Stellenantritte 12 von 31 (39 %)

 
 
 

Arbeitsmarkt fordert zweite Übungsfirma in der Stadt Bern
 
Die Warteliste für einen Praktikumsplatz nimmt laufend zu; die Interessierten müssen bis zu einem halben Jahr darauf warten. Das Beco wünscht einen Ausbau auf 27 - 30 Jahresplätze.

Gemeinsam nimmt die Geschäftsleitung in den Monaten Juli, August und September das Projekt in Angriff. Kurz vor dem Ziel scheitert das Projekt an geeigneten Räumlichkeiten. Deshalb wird eine zweite Übungsfirma an einem anderen Standort gegründet.

Kursaustritte: 35 davon 3 Kursabbrüche, Stellenantritte 10 von 32 (31 %)

 
 
 

Veränderungsprozess und Ausbau der Weiterbildung
 
Im Zusammenhang mit der Gründung der BERNAG, einer zweiten Übungsfirma in der Stadt Bern, wird das bibag-Leitungsteam von drei auf zwei Personen reduziert. Zusätzlich wird eine ehemalige Kursteilnehmerin als Assistentin eingestellt.

Dieser Veränderungsprozess mit einer Neuverteilung der Aufgaben wird als Chance genutzt, die bibag zu reorganisieren. Folgen dieses Prozesses sind u.a.: ein neue bibag-Broschüre, ein neuer Internetauftritt und ein Ausbau des Weiterbildungsteils. Parallel dazu laufen die Vorbereitungsarbeiten für die eduQua-Zertifizierung, um eine hohe Qualität der Bildungsarbeit in der bibag auch weiterhin zu garantieren.

Kursaustritte: 37 davon 4 Kursabbrüche, Stellenantritte 17 von 33 (52 %).

 
 
 

10 Jahre bibag!!!
 
Ein Grund zum Feiern oder nicht eine viel zu lange Zeit für ein Projekt im Bereich Arbeitslosigkeit?
Ein Grund zum Feiern, weil Arbeitslosigkeit nach wie vor eine Realität ist und es Projekte wie die bibag unzweifelhaft braucht!
So haben wir am 1. Februar 2005 mit Gästen aus Verwaltung und Wirtschaft und mit ehemaligen und gegenwärtigen Kursteilnehmenden das 10-jährige Jubiläum gefeiert, nicht ohne Hoffnung, dass es die bibag eines Tages tatsächlich nicht mehr braucht!

eduQua-Zertifizierung
Im September 2005 haben wir das eduQua-Zertifikat ohne Auflagen erhalten. Damit wollen wir weiterhin eine hohe Qualität unserer Bildungsarbeit sicherstellen. Im Auditbericht steht unter Gesamteindruck u. a.: Die sorgfältig sowie detailliert zusammengestellte Dokumentation gibt einen tiefen, aussagekräftigen Einblick in eine sehr engagierte und professionelle Institution... und ...Das Angebot ist praxisorientiert, bedarfs- sowie marktgerecht und besticht durch das ganze "learning-by-doing" Konzept.

Kursaustritte: 46 davon 3 Kursabbrüche, Stellenantritte 20 von 43 (47 %).

 
 
 

Ein bewegtes Jahr ...
 
... liegt hinter uns! Im Kanton Bern werden seit kurzer Zeit alle arbeits-marktlichen Massnahmen nach WTO-Richtlinien vergeben. Zum ersten Mal werden deshalb die Übungsfirmen ausgeschrieben. Unser grosser Einsatz lohnt sich, wir erhalten den Zuschlag (1. Rang!). Weniger erfreulich: drei Übungsfirmen im Kanton Bern verlieren ihren Auftrag und werden durch neue Anbieter ersetzt.

zertifiziertes ECDL-Testzentrum
Im Februar wird die bibag als ECDL-Testzentrum zertifiziert. Damit können die Kursteilnehmenden im Rahmen der EDV-Schulung intern die ECDL-Modul-prüfungen absolvieren und ihre EDV-Kenntnisse mit einem international anerkannten Zertifikat belegen.

Kursaustritte: 54 davon 5 Kursabbrüche, Stellenantritte 25 von 49 (51 %).

 
 
 

"Die Zeit fürs Kerngeschäft nimmt ab!"
 
Ein Schwerpunkt unserer Arbeit bildet die Umsetzung des neuen Leistungs-vertrages. Er führt zu einem markanten Anstieg des administrativen Aufwandes, der leider auf Kosten unseres Kerngeschäftes, der Weiterbildung und Lernbegleitung der Kursteilnehmenden geht.

Im Laufe des Jahres werden wir von allen Seiten auf die Qualität unserer Arbeit überprüft: beco (Bereiche kaufmännische Praxis, Aus- und Weiterbildung sowie Bewerbungswerkstatt), Übungsfirmenzentrale (kaufmännische Praxis), eduQua (Rezertifizierung), ECDL-Testzentrum (Rezertifizierung). Die durchwegs guten Rückmeldungen erfreuen uns. Trotzdem stellen wir fest: weniger wäre mehr!

Der wirtschaftliche Aufschwung führt im ersten Halbjahr dazu, dass - selten wie zuvor - eine grosse Mehrheit der Kursteilnehmenden eine Stelle finden. Im zweiten Halbjahr erfolgt leider ein starker Einbruch, so dass sich die Zahl der Stellenantritte im Rahmen der drei letzten Jahre bewegt.

Kursaustritte: 38 davon 4 Kursabbrüche, Stellenantritte 16 von 34 (47 %).

 

 
 

"Übungsfirmen heissen neu Praxisfirmen!"
 
Mit der Namensänderung wird ausgedrückt, was seit Jahren Realität ist: Der Übungsfirmen bzw. neu Praxisfirmenmarkt funktioniert sehr ähnlich wie der reale Markt, d. h. die Praxisfirmen bieten ihren Kursteilnehmenden ein ideales Lernfeld, um die kaufmännischen Arbeitsprozesse ausserordentlich realitätsnah zu trainieren.

Erfolgreich und erfreulich konnten wir das eduQua-Rezertifizierungsverfahren abwickeln. Das Audit verlief problemlos und die Auditorin bescheinigte uns eine sehr hohe Qualität unseres Bildungsangebots.

Trotz der globalen Finanzkrise und dem damit verbundenen Ansteigen der Arbeitslosenquote bewegte sich die Zahl der Stellenantritte auf einem ähnlichen Niveau wie in den Vorjahren.

Kursaustritte: 43 davon 3 Kursabbrüche, Stellenantritte 18 von 40 (45 %).

 

 
 

bibag trotzt der Finanzkrise
 
Als Folge der Finanzkrise nahm die Stellenlosigkeit im Kanton Bern im Jahr 2009 markant zu (Januar 2009: 2.3 % bis Dezember 2009: 3.2 %). Die Nachfrage nach Plätzen in unserer Praxisfirma stieg an und war das ganze Jahr so gross, dass die Interessierten bis zu drei Monaten Wartezeit hatten.

Mitte Jahr stellten wir unsere EDV-Schulung auf Office 2007 um. Der zeitliche Aufwand war recht gross, die Umstellung verlief problemlos. Damit können wir weiterhin die Aktualität unseres Bildungsangebotes garantieren.

Trotz des schwierigen wirtschaftlichen Umfelds fanden mehr als die Hälfte der Kursteilnehmenden eine Arbeitsstelle. Das hat uns sehr gefreut!

Kursaustritte: 46 davon 6 Kursabbrüche, Stellenantritte 22 von 40 (55 %).

 

 
 

Zweite öffentliche Ausschreibung der Praxisfirmen
 
Als Folge einer Einsprache mussten wir bis Ende September warten, bis wir die Gewissheit hatten, dass die bibag weiterexistiert. Wie bereits 2006 bei der ersten Ausschreibung sind wieder drei Anbieter neu. Damit ist einmal mehr viel Erfahrung verloren gegangen und viele Personalressourcen und finanziellen Mittel fliessen in einen nächsten Neuaufbau.

Ende 2010 sind wir umgezogen. Wir konnten im gleichen Gebäude neue und grössere Büroräumlichkeiten beziehen. Damit verfügen wir für die nächsten Jahre über schöne und moderne Büroräumlichkeiten.

Kursaustritte: 52 davon 4 Kursabbrüche, Stellenantritte 29 von 48 (60 %).

 

     
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